Biographie

Gregor Fuhrmann widmet seine Arbeit als Cellist einem breiten musikalischen Spektrum, das sich vom klassischen Repertoire über die zeitgenössische Moderne bis hin zum Jazz erstreckt. Er studierte an der Universität der Künste Berlin bei Alexandra Müller und Eva Freitag.

Als Mitbegründer des Jazz-Duos Chestnut, als regelmäßiger Spieler in der Petros Klampanis Group sowie als Partner diverser Kammermusikformationen ist Fuhrmann seit vielen Jahren musikalisch aktiv. Immer wieder war er Teil von Musiktheater-Produktionen auf renommierten deutschen Bühnen, so unter anderem in Vanitas von Salvatore Sciarrino an der Staatsoper Berlin (Regie: Beate Baron), im Lehrstück von Brecht/Hindemith an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf) oder in Fahr zur Hölle, Ingo Sachs! am Deutschen Theater Berlin (Regie: Studio Braun). Zahlreiche Mitwirkungen an Albumveröffentlichungen der Weltmusikband 17 Hippies, des Singer/Songwriters Bosse und der Pianisten Beatrix Becker runden das musikalische Panorama ab. Für 2021 planen Gregor Fuhrmann und sein Duopartner Achim Kleiner das Release des Chestnut-Albums Banana Moon Serenade mit Eigenkompositionen für Cello, Klavier und Elektronik.

Neben seinen cellistischen Aktivitäten studierte Gregor Fuhrmann an der Humboldt Universität zu Berlin Neuere deutsche Literatur und Musikwissenschaft, 2012 promovierte er unter dem Titel Das tastende Ohr mit einer Arbeit über Musikalische Intelligenz bei Ulrich Mahlert und Hartmut Fladt. Von 2016 bis 2017 war Gregor Fuhrmann Gastprofessor für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin, gegenwärtig lehrt er als Gastprofessor für Musikpädagogik an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus.

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